Fachdienste
Rund um die Arbeit – unsere Fachdienste
Beschäftigte in Lebenshilfewerkstätten haben ein Recht auf selbstbestimmtes Leben. Dazu zählt auch die Gestaltung des Arbeitsalltags im Rahmen der notwendigen Vorgaben wie Arbeitszeit und Pausen.
Unsere Fachdienste begleiten unsere Beschäftigten bei der Arbeit und darüber hinaus:
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Sozialpädagogischer Dienst
Der Sozialpädagogische Dienst begleitet und organisiert die Aufnahme von Beschäftigten in der Werkstatt. Er ist somit das wichtigste Bindeglied für alle Werkstattbeschäftigten. Vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen führen Krisengespräche, führen Gespräche mit gesetzlichen Betreuern und Kostenträgern, begleiten zu Ämtern und leisten das Beschwerdemanagement.
Sozialpädagogischer Dienst in Bretzenheim
© Lebenshilfe Chancen-Zentrum
Sozialpädagogischer Dienst in Bad Kreuznach
© Lebenshilfe Chancen-Zentrum
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Psychologischer Dienst
Einmal wöchentlich besucht eine Psychologin unsere Einrichtungen in Bad Kreuznach und Bretzenheim. In der Regel melden Beschäftigte Gesprächsbedarf beim Sozialpädagogischen Dienst an und vereinbaren einen Termin. Die Psychologin kann zum Beispiel an andere niedergelassene Therapeuten und Therapeutinnen verweisen. Aus fachlicher Sicht beurteilt sie persönliche, problembelastete Situationen. Der Beschäftigte gewinnt dadurch zusätzliche Anregungen und sieht seine persönliche Entwicklung aus einem neuen Blickwinkel.
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Inklusionsmanagement
Zu den Aufgaben der Lebenshilfe zählt es auch, im Rahmen von Teilhabe geeigneten Beschäftigten eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dies geschieht in Form ausgelagerter Werkstattarbeitsplätze oder im Rahmen eines Budgets für Arbeit.
Bei ausgelagerten Arbeitsplätzen bleibt der Arbeitsvertrag mit der Werkstatt bestehen, der Arbeitsplatz befindet sich jedoch direkt vor Ort im jeweiligen Betrieb.
Im Budget für Arbeit wird ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsvertrag mit einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarkts geschlossen. Der Arbeitsvertrag mit der Lebenshilfe Werkstatt entfällt. Um den Anforderungen des freien Marktes gerecht zu werden, werden im Vorfeld Praktika oder Lehrgänge angeboten.
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Bewegungsförderung
Die Bewegungsförderung ist mehr als nur eine sinnvolle Ergänzung zum Arbeitsalltag. Motorische, kognitive und persönliche Fähigkeiten, aber auch das Sozialverhalten werden auf ganz unterschiedliche Weise - meist spielerisch - geschult. Deshalb fragen wir bereits in unseren Aufnahmegesprächen nach Hobbies oder Interessen. Zum Beispiel bieten wir
- Hockergymnastik
- Laufbandtraining
- Sturzprophylaxe
- Sport im Team
- Lesezeit
- Spiel- und Entspannungszeit
